Hans-Hermann Miest

Arbeitsschwerpunkte

Beratung in Lebenskrisen

Ausbildung, Beruf, Familiengründung, Elternschaft, Ruhestand – neue Lebensabschnitte können Krisen (Burnout, Trennung) und Chancen (Entwicklung, Wachstum) beinhalten. Worauf richten Sie Ihren Fokus? Welche neuen Blickwinkel eröffnen Ihnen neue Perspektiven? Und welche Ressourcen stehen Ihnen dafür zur Verfügung?

Krankheit und Sterben

Wofür will ich einmal gelebt haben?

Angesichts einer schweren Erkrankung stellt sich die Frage nach dem Sinn des zurückliegenden und zukünftigen Lebens, besonders wenn ein möglicher Tod bevorsteht. Ich begebe mich mit Ihnen als Betroffene oder Angehörige in einen gemeinsamen Such- und Findungsprozess, auch begleitend in einer palliativen Situation.

Trauerbegleitung

"Den eigenen Tod, den stirbt man nur. Doch mit dem Tod der anderen muss man leben." (Sascha Maléko)

Neben der notwendigen Realisierung der äußeren Abwesenheit eines geliebten Menschen verstehe ich Trauerbegleitung auch als Beziehungsgestaltung: "Wie kann ich meine Liebe zum Verstorbenen weiterleben? Wie kann ich eine innere Beziehung zu ihm / ihr gestalten?"

Elterncoaching

Unzählige Ratgeber wollen Ihnen als Eltern sagen, wie es „richtig“ geht. Ich hingegen halte Sie für grundsätzlich kompetent, Ihren Kindern Gutes mit auf den Weg zu geben. Und ich möchte Sie hierin stärken. Auch wenn beide Elternteile nicht immer einer Meinung sind, gibt es dennoch einen gemeinsamen Nenner. Man muss ihn nur finden.

Persönliches

Ich wurde 1962 geboren und wuchs in der Großfamilie auf dem elterlichen Hof im Wendland auf. Mein Studium führte mich nach Göttingen (und zwischendurch nach Wien), wo ich meine heutige Frau Sabine Darmstädter kennenlernte.

Wir entschieden uns, in die Nähe Göttingens aufs Dorf zu ziehen und eine Patchworkfamilie zu gründen. Unsere beiden Kinder sind inzwischen erwachsen.

Die Beschäftigung mit systemischer Theorie und Praxis hat mir verdeutlicht, dass ich für mein Denken und Handeln selbst verantwortlich bin. Doch es liegt nicht mehr in meinem Ermessen, wie mein Gegenüber auf mein Tun reagiert.

Ich liebe Fahrradfahren, Joggen, unseren Gemüsegarten und kann bei gutem Essen und Trinken wunderbar entspannen. Mit Sambatida feiere ich gerne den Bremer Samba-Karneval.

Beruflicher Weg

  • Hochschulabschluss als Diplom-Theologe
  • Zusatzqualifikation als Sozialtherapeut mit Schwerpunkt Abhängigkeitserkrankungen
  • Tätigkeiten in verschiedenen Einrichtungen für Entgiftung bzw. Therapie von süchtigen Menschen (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen)
  • 1998 bis 2021 Beratung und Begleitung von Familien mit schwerstkranken und verstorbenen Kindern
  • Zusatzqualifikationen als Elterncoach, Palliativ-Care-Fachkraft, systemischer Traumafachberater, pädiatrischer Psychoonkologe
  • Systemischer (Familien-)Therapeut (Kasseler Institut)
  • seit 2021 als Familientherapeut auf einer Palliativstation tätig
  • Mitglied in der Systemischen Gesellschaft